Ich bin ein Scanner

Das knallbunte Leben
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  • Aumega – Klangbewusstsein der Jetztzeit: Neue CD „Intention“ von Thomas Chochola

    Geschrieben am 17. April 2012 Heike Schulze Keine Kommentare

    Gerade eben habe ich meine neue Aumega-CD erstmals gehört. Intention, das beschreibt Thomas Chochola als das wahre Gelingen einer Handlung als Auflösung egozentrierter Absicht.

    Ich habe mich also heute, als ich einen plötzlichen Müdigkeitsanfall bekam, auf die Couch gelegt und diese CD gehört. Zunächst dachte ich, ach, das hört sich nach indischen Mantren an, da bin ich ja gespannt, was noch kommt. Dann, nach kurzer Zeit, bemerkte ich, wie mich der Klang – ähnlich wie bei der CD „Aumega 1“, die Thomas Chochola mit Dieter Broers zusammen produziert hat – tja, ich möchte sagen: ergriff.

    Mein Körper fühlte sich an, als würde er sich feinstofflich, beginnend beim Wurzelchakra, partiell ausdehnen. Ich wurde insgesamt sehr ruhig und muss wohl auch ein wenig weggenickt sein. Als die CD zu Ende war, fühlte ich mich, als wäre ich in einer Zwischenebene gelandet. Ich hatte einen Traum und bemerkte, dass ich träume. Ich fühlte mich dabei einerseits in dieser angenehmen Zwischenebene, andererseits auch sehr klar. Meine Füße z.B. fühlten sich ziemlich schwer an.

    Als ich die Augen öffnete, brauchte ich nicht, wie z.B. nach einer Meditation, zunächst einmal etwas Orientierung, sondern war klar da, aber eben auch immer noch gleichzeitig in dieser angenehmen Zwischenebene: Ruhig, zentriert, ausgedehnt, voller Ehrfurcht vor dem Leben, dankbar und demütig. So fühlte sich das an und so fühlt es sich immer noch an, obwohl es jetzt bestimmt schon gut eine Stunde her ist, seit ich die CD gehört habe.

     

    Fazit

    Es kann sein, dass die Stimmen auf der CD zunächst etwas gewöhnungsbedürftig klingen, aber der Klang zieht einfach mit und das erste Hören der CD hinterließ mich in einem Zustand, der sich sehr klar und zentriert und gleichzeitig nach absoluter Geborgenheit im Sein anfühlte. Ich kenne das so, dass oft das erste Hören den intensivsten Eindruck hinterlässt, was aber bei der CD „Aumega1“ schon nicht zutraf und ich bin gespannt, wie es sein wird, wenn ich diese CD öfter höre. Die CD hat als Untertitel „8 Klangkompositionen für Wahres Manifestieren“. Damit habe ich jetzt beim ersten Anhören noch nicht gespielt.

     

    CD-Intention

    Die CD ist im Aumega-Shop erhältlich, läuft 55:17 min und kostet incl. Porto nach Deutschland 30,50 EUR. Von mir bekommt sie eine absolute Kaufempfehlung. Und ich bin sehr gespannt darauf, welche Erfahrungen Du mit der CD gemacht hast. Vielleicht kannst Du mir das ja in einem Kommentar posten.

  • Innerwise – Die Heilapotheke der neuen Zeit

    Geschrieben am 21. März 2012 Heike Schulze Keine Kommentare

     

    Wie es dazu kam

    Vor einigen Monaten entdeckte ich das Hörbuch “YOU! Endlich glücklich”. Ich hörte es mir an, war begeistert bzw. bin es immer noch, denn ich habe es mittlerweile mehrfach gehört. In diesem Hörbuch wirkt auch Uwe Albrecht mit, ein Arzt, der in den 90er Jahren einige Orte von hier entfernt praktizierte und dessen Patientin ich damals kurzfristig war.

    Ich kann mich noch gut erinnern, wie merkwürdig mir seine Art zu heilen damals vorkam und wie er mit der Einhandrute alles Mögliche an mir ausgetestet hat. Ich bin sozusagen ein frühes Testobjekt von Innerwise. :lol:

    Also habe ich mir die Innerwise-Heilapotheke und das Buch “Der Heilatem” gekauft und fing an, damit zu arbeiten.

     

    Die Heilapotheke und die Kartensysteme

    Innerwise, das ist ein energetisches Heilsystem. Es gibt die Heilapotheke, ein Set, bestehend aus Karten, einem Buch zur Erklärung sowie einem Amulett. Mit Hilfe des Armlängentestes kann jeder die Energien der Karten, die gerade benötigt werden, herausfinden.

    In dem  Büchlein steht, um welche Thematik es geht und mit Hilfe der Kopierkarte kann die Information von der Karte auf das Amulett übertragen werden. Dann kann das Amulett ganz normal wie eine Kette getragen werden und die Energien können ihre Wirkung entfalten. So kannst Du Dich auf einfache Art und Weise selbst heilen und Blockaden auflösen, um wieder in den Fluss, den Flow, zu gelangen.

    Wie der Armlängentest funktioniert, dazu gibt es das Buch “Ja/nein – So einfach kann das Leben sein” oder Du kannst Dir auch das unten eingefügte Video dazu ansehen.

    Dann gibt es noch ein großes Kartenset für Profis sowie den “Unconsciuos Mind Coach” und die Quintessenz-Karten, die ich sehr liebe, weil sie mich oft sehr schnell aus unliebsamen Gefühlszuständen befreit haben. Wenn Du mit Innerwise anfangen möchtest zu arbeiten, reichen m. E. die Heilapotheke und das Buch “Der Heilatem” zunächst völlig aus.

     

    Der Heilatem

    Der Heilatem ist sehr einfach zu erlernen und Du kannst damit eine Menge machen, z.B.:

    • verlorene Seelenanteile zurückholen,
    • Familienfelder klären,
    • Dein Energiefeld reinigen,
    • Chakren beleben,
    • Partner und alte Beziehungen oder auch Eltern loslassen,
    • Dein kreatives Feuer entfachen,
    • Deine Lebensenergie steigern.

    Dafür brauchst Du nur ein wenig Zeit und Geduld. Und natürlich ist es gut, immer wieder mit dem Heilatem zu arbeiten.

     

    Erkenntnisse und Innerwise-Kongress

    Ganz besonders, wenn ich mit meinem Freund gearbeitet habe, fühlte es sich so an, als würden die Karten ein energetisches Eigenleben entfalten. Außerdem zog mich die Arbeit damit, wenn wir zu zweit waren, in eine unbeschreibliche Klarheit, Gelassenheit und Stille hinein. Ich arbeitete auch mit dem Heilatem und fühlte mich nach dieser Arbeit sehr wohl und ausgeglichen. Seitdem wende ich Innerwise meist vor dem Schlafengehen an und schlafe mit dem Amulett, damit die Energien in der Nacht arbeiten können.

    Im November 2011 fand der Innerwise-Kongress statt und es zog mich dorthin. 4 Tage, randvoll gepackt mit Kurzworkshops zu allen möglichen Themen, die mit Innerwise bearbeitet werden können. Es war eine äußerst intensive Zeit mit vielen interessanten Menschen und jeder Menge Informationen.

    Ich kann das Innerwise-System ohne Einschränkung empfehlen. Auch wenn Du zu Anfang nichts Besonderes merken solltest – die Feinfühligkeit im Umgang mit Innerwise entfaltet sich bei regelmäßiger Benutzung der Tools. Ganz bestimmt.

  • Das Geheimnis des Gelingens – Vortrag von Prof. Dr. Gerald Hüther

    Geschrieben am 8. März 2012 Heike Schulze 4 Kommentare

    Am vergangenen Sonntag habe ich Deutschlands bekanntesten Neurobiologen und Gehirnforscher, Prof. Dr. Gerald Hüther, von dem ich schon einige Bücher gelesen und einige Vorträge auf DVD oder bei Youtube gesehen habe, persönlich und live erleben dürfen.

    Er hielt in der Nazareth-Kirche in Berlin-Wedding einen Vortrag mit dem Titel “Das Geheimnis des Gelingens”.  Dieser Vortrag wurde von den Betreibern des “Kino & Café am Ufer” so organisiert,  dass er gehirngerecht aufbereitet war: Prof. Hüther hielt den Vortrag in drei Teilen zu je ca. 20 Minuten. Dazwischen gab es Live-Klezmermusik, denn kein Mensch kann einem Vortrag konzentriert 60 min am Stück lauschen.

    Was ich cool fand: Prof. Dr. Hüther kam an, setzte sich in die erste Reihe, redete mit einigen Menschen und ließ sich auch von den Schwierigkeiten mit der Akustik nicht aus der Ruhe bringen. Er wirkte überhaupt nicht wie einer, der jetzt gleich einen spannenden Vortrag halten würde, sondern eher wie einer, mit dem man in der Kneipe auch mal ein Bier trinken und über Gott und die Welt reden kann.

     

    Die Gesellschaft

    Im Vortrag ging es hauptsächlich darum, wie es uns gelingen kann, die Gesellschaft, die wir jetzt haben und von der wir ja mittlerweile wissen, dass sie so auf Dauer nicht mehr weiter funktioniert, zum Positiven zu verändern. Er erklärte, dass es im Gehirn neuroplastische Botenstoffe gibt und dass diese, wenn Menschen etwas mit Begeisterung tun, so im Gehirn gebildet werden, als würde jemand mit einer Düngergießkanne eine Pflanze begießen.

    Das heißt, das Gehirn bildet sich so aus, wie und wofür man es mit Begeisterung benutzt. Studien haben gezeigt, dass viele Sechzehnjährige vom Simsen (ich habe extra in der Wikipedia nachgeschaut – das Wort gibt es wirklich) eine Vergrößerung eines bestimmten Gebietes im Gehirn haben. Musiker haben wieder andere Hirnareale deutlicher ausgebildet etc.

    In unserer Gesellschaft ist es ja sehr oft so, dass Menschen funktionieren müssen. Da fehlen die Freude und Begeisterung, mit der man sich den Dingen hingeben kann. Glaubst Du nicht? Dann empfehle ich Dir mal eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Berlin in der Rush Hour. Und dann schau’ Dir die Menschen an. Es ist sehr deutlich zu erkennen.

    Oder stelle Dich in Berlin in der Rush Hour  an einen Zebrastreifen und beobachte die Autofahrer. Das ist auch nicht anders. In unserer Gesellschaft sind die meisten Menschen eher entgeistert als begeistert. Wir entgeistern uns in dieser Gesellschaft gegenseitig, z.B. durch Abwertungen anderer.

     

    Begeisterung wecken

    Da ergibt sich gleich die Frage: Wie kann Begeisterung geweckt werden? Wie kann die Neugier wieder geweckt werden? Wobei das Wort “Neugier” vom Ansatz her ja auch schon ziemlich schräg ist. Prof. Hüther meinte, “Entdeckerfreude” wäre das geeignetere Wort. In dem Wort “Neugier” steckt die Gier und Gier ist ja bekanntlich negativ besetzt. Sicher hast Du auch in Deiner Kindheit schon den Satz “Sei nicht so neugierig” hören müssen. Ich kenne den sehr gut.

    Begeistern können wir uns nur für Dinge, die uns wichtig sind. Und was sind nun die grundlegenden Erfahrungen, die Menschen benötigen?

    1. Verbundenheit
    2. Freiheit und Autonomie

    Verbundenheit ist die Erfahrung, die wir im Mutterleib schon machen. Gleichzeitig möchten wir aber auch wachsen und unsere Möglichkeiten finden, autonom und frei zu werden. Und das muss kein Widerspruch sein.

    Prof. Hüther sprach darüber, was passiert, wenn Menschen das, was sie eigentlich brauchen, nicht bekommen: Dann wird nämlich dieser Schmerz im Gehirn so groß, dass er kaum auszuhalten ist und dann suchen sich Menschen eine Ersatzbefriedigung (Alkohol, Rauchen, Spielen, Flucht in Arbeit, Konsum, Fernsehen etc.). Je besser Menschen daran gehindert werden, ihr Potenzial zu entfalten, desto bessere Konsumenten werden sie!!!

     

    Das Gelingen und Shared Attention

    Es ist sehr verführerisch, kurzfristig bestimmte Ziele zu erreichen, gerade wenn es einem nicht so gut geht. Weil der Mensch bedürftig ist, eignet er sich Macht an. Erfolgreich zu sein, hat sich in unserer Gesellschaft wie die Pest ausgebreitet und verletzt das Grundbedürfnis nach Verbundenheit.

    Hüther sprach darüber, dass es im Englischen das Wort “Gelingen” gar nicht gibt. Gelingen, das ist etwas, was keiner “machen” kann. Das ist wie beim Backen eines Kuchens: Er wird angerührt, in den Ofen geschoben und dann kann ich nur sagen: “Ich habe alles getan. Möge der Kuchen gelingen.” Ob er gelungen ist, sehe ich dann, wenn ich ihn aus dem Backofen hole.

    Kein Mensch würde sagen, der Kuchen ist “erfolgreich geworden”. Genauso wie ein Leben mit dem Tod nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann. Aber: Es kann ein gelungenes Leben gewesen sein.

    Gelingen heißt, ich weiß innerlich, wie es werden könnte. Ich tue mein Bestes dazu und: Es ereignet sich…

    Aus unserem Schulsystem, so sagte Hüther unter großem Beifall, kommen als Elite besonders angepasste, leidenschaftslose Menschen heraus, die auf allen Gebieten gut sind, aber keine Begeisterung für ein bestimmtes Gebiet haben. Er betonte auch die Wichtigkeit von Erfahrungen unter den Aspekten “Wie bin ich durch die Erfahrung gegangen? und “Was ist dabei herausgekommen?”

    Oft ist es ja so, dass sich Erfahrungen im Gehirn ungünstig verknüpfen, weil sowohl das kognitive als auch das emotionale Netzwerk im Gehirn angesprochen werden. Wer z.B. in der Kindheit gern gesungen hat und dann vom Lehrer gesagt bekam, dass er gar nicht singen könne, verknüpft unbewusst den Schmerz über das Gesagte mit dem Singen und wird sicher so lange eine stark getrübte Freude am Singen haben, bis er in dieser Hinsicht wieder eine positive Erfahrung machen kann.

    In dem Zusammenhang ging er kurz auf das Salutogenese-Konzept von Antonovsky ein und kam dann zu dem Punkt: “Wie können wir eine individualisierte Gemeinschaft schaffen?” Unter einer individualisierten Gemeinschaft versteht Hüther, dass Menschen sich um etwas kümmern und jeder seinen Part hat – alle gucken gemeinsam auf etwas Drittes. Im Englischen wird das “Shared Attention” genannt.

    Er rief dazu auf, dass sich Menschen – je unterschiedlicher, desto besser -  unter diesem Shared-Attention-Aspekt zusammenfinden, um die Zustände, die wir derzeit in unserer Gesellschaft haben, zu verändern, denn die Politik und die Wirtschaft können diese nicht verändern. Diese Veränderung kann nur von den einzelnen Menschen eingeleitet werden und er gab sich überzeugt davon, dass das eine sehr große Kraft hat.

     

    Fazit

    Der Vortrag endete mit einem großen Applaus. Viele der Zuhörer waren sehr berührt, denn Prof. Dr. Hüther hat nicht nur über Begeisterung gesprochen, sondern er versteht es auch zu begeistern. Meine Freundin und ich waren nach dem Vortrag jedenfalls total inspiriert. Hier findest Du einen Auszug aus dem neuesten Buch von Prof. Dr. Hüther “Wer wir sind und was wir sein könnten”. Den Vortrag, den ich am Sonntag gehört habe, gibt es in ca. 6 Monaten auf DVD. Und hier habe ich für Dich noch einen anderen interessanten Kurzvortrag von ihm.
     

  • Der Gemcomb-Edelsteinkamm – die energetische Dimension des Haarekämmens

    Geschrieben am 1. März 2012 Heike Schulze Keine Kommentare

     

    Wie es dazu kam

    Manchmal ist das Leben schon kurios: Vor einigen Monaten ging ich ins Einkaufszentrum, weil ich ein paar Lebensmittel holen wollte. Irgendwie hatte ich den Impuls, mal wieder durchs Naturkaufhaus zu schlendern und ich landete – Wie sollte es auch anders sein? – in der Bücherabteilung. Dort fiel mir das Buch “Leben und Ernähren im Regenbogenzeitalter” von Patrizia Pfister in die Hände und ich schlug es auf.

    Da stand etwas von Lymphsystem und Edelsteinkämmen und meditativem Haarekämmen. Weil ich momentan in einer Phase des Haare-wachsen-Lassens bin und schon oft festgestellt habe, dass Haare sehr dankbar für wohlwollende Beachtung sind, fand ich das ganz spannend.

    Also recherchierte ich im Internet, fand die Webseite von Linda Deslauriers und dachte, so einen Edelsteinkamm muss ich unbedingt mal testen. Ich hab mich sofort in den Schneequarzkamm verliebt und dachte mir noch, hm, da gibt es Kämme aus anderen Edelsteinen schon ab 19 EUR im Internet. Der Schneequarzkamm dagegen kostet 119 EUR – ein stolzer Preis für einen Kamm. Aber es zog mich intuitiv zu dem Schneequarzkamm und diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut.

    Der Kamm kam nach kurzer Zeit an und ich kämmte mir die Haare so meditativ nach der Yin-Yang-Methode, wie es in Patrizia Pfisters Buch beschrieben stand. Durch diese Art des Kämmens sollen die Lymphe angeregt werden, die Schlacken aus dem Haarboden zu entfernen. Gerade aus dem Depot des Haarbodens nimmt der Körper ja oft Mineralien, um giftige Substanzen zu neutralisieren und dann werden die Haare schnell grau oder es stellen sich Haarausfall oder Kopfjucken ein.

     

    Erfahrungen

    Ich habe mir beim ersten Mal vielleicht 3 min lang die Haare mit dem Edelsteinkamm gekämmt, aber das Streichen auf dem Kopf und die Energie, die von oben nach unten durch den Körper fließt, spürte ich noch ca. 15 min später. Das war faszinierend. Es fühlte sich äußerst angenehm an.

    Um etwas tiefer in die Materie einzudringen, habe ich mir dann noch das Buch “Haare im Licht” von Linda Deslauriers besorgt. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die sich mit dem Thema Haare näher befassen möchten.

    Einige Wochen später habe ich nach einem Theaterbesuch bei einer Freundin übernachtet und wurde nach 3 h Schlaf plötzlich wach. Hellwach. Es war warm, mein Kopf war heiß und etwas unter Spannung, ich hatte Durst und ich wusste, dass ich nicht mehr einschlafen würde.

    Ich habe etwas Wasser getrunken, aber immer, wenn ich mich wieder ins Bett legte, stellte ich fest, dass da irgendetwas komisch war, bis ich austestete, dass eine Wasserader oder Gitterkreuzung direkt in Höhe meines Halses war. Als ich mich andersherum ins Bett legte, wurde es besser, aber der Kopfdruck war immer noch da.

    Nach kurzer Zeit kam ich auf die Idee, mich mit dem Gemcomb zu kämmen und das war die totale Wohltat: Danach war ich wieder frisch, meinem Kopf ging es gut, die Hitze verschwand und ich wurde wieder richtig klar. Meiner Freundin klappte die Kinnlade herunter, als ich ihr am Frühstückstisch von meiner Nacht erzählte. Sie schlief nämlich früher in dem Zimmer, in dem ich geschlafen hatte und meinte, da, wo sie jetzt schläft, kann sie viel besser schlafen und ist morgens auch nicht mehr so verschleimt wie früher.

    Spätestens seit diesem Zeitpunkt möchte ich den Gemcomb nicht mehr missen! Für mich ist das Kämmen mit dem Gemcomb nicht nur eine liebgewordene Morgen- und Abendroutine geworden, sondern auch eine Möglichkeit, meinen Kopf wieder klar zu bekommen, wenn ich das Gefühl habe, dass die Energie im Kopf völlig gestaut ist.

     

    edelsteinkamm

    Gemcomb Edelsteinkamm

  • Haka-Ha Seminar mit Fabian Strumpf und Peter Seitz

    Geschrieben am 27. Februar 2012 Heike Schulze Keine Kommentare

     

    Wie es dazu kam

    Am Wochenende war ich beim Haka-Ha Seminar in Berlin. Nachdem ich beim Wutworkshop und beim Break-Free Bühnentraining gemerkt habe, wie spannend es sein kann, mit dieser männlich-aggressiven Kraft in mir zu arbeiten, hatte ich den Impuls, ihr mal wieder etwas Raum zu geben. Tja, und von da war es dann nur noch ein kleiner Schritt, bis ich auf der Webseite von Marion Augustin, die ja auch das White Light Seminar organisiert hat, das Haka-Ha Seminar gefunden habe.

    Haka ist ein Tanz der Maori und ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie es sich anfühlte, als ich diesen Tanz bei einer Urlaubsreise in Neuseeland zum ersten Mal live gesehen habe. Das war schon etwas Angst einflößend damals, als die Tänzer mit bemaltem Gesicht plötzlich die Zunge herausstreckten und riesengroße Augen machten! Aber Haka hat eben auch etwas sehr Kraftvolles. Was mir bei diesem Workshop mit Fabian Strumpf und Peter Seitz sehr gefiel, war das Motto, unter dem er stand: “Tanze dein Ziel, deine Vision, deinen Erfolg”. Genau mein Thema, dachte ich, also nichts wie hin…

     

    Der Workshop

    Mein erster Eindruck war: Oh, ein kleiner, gemütlicher Workshop mit Männerüberschuss!!! Letzteres habe ich bisher bei noch keinem Workshop erlebt, aber Fabian versicherte mir, dass das auch beim Haka-Ha eher die Ausnahme ist. Von Anfang an hatte der Workshop eine starke Intensität, was nicht zuletzt an der Präsenz und Intuition von Fabian lag.

    Der Haka, ein Tanz ohne Musik, lebt sehr stark von der Präsenz des Einzelnen. Gleichzeitig ist er auch eine Art Hommage an die Ahnen, denn ganz zu Beginn des Tanzes sollten wir uns vorstellen, dass wir mächtige Ahnenreihen hinter uns zu stehen haben, die uns Kraft geben und stützen. Allein diese Vorstellung fand ich schon sehr berührend: Alle Ahnen stehen hinter mir und geben mir die Kraft, damit ich meine Vision auf die Erde bringen kann.

    Bei den Worten, die während des Tanzes kraftvoll gesprochen werden, kommt es darauf an, sie aus dem Hara zu holen. Und bei den Bewegungen, die gemacht werden, wird die Energie im Hara zentriert. Es ist also auch ein hochenergetischer Tanz. Was ich nach jeder Tanzsequenz sehr spannend fand: Vorher war ein Schreien und Stampfen im Raum, die Energie war sehr kraftvoll spürbar.

    Wenn der Tanz zu Ende war, war es nur noch still in mir. Alle anderen Seminarteilnehmer haben das auch so erlebt. Irgendwann am Sonntag hatte ich den Tanz dann so verinnerlicht, dass ich mich ganz da hinein geben und ohne Kraftanstrengung sprechen und tanzen konnte. Das war der Tanz, bei dem ich meine Vision tanzte. Der letzte Haka des Wochenendes. Der Tanz, bei dem eine Teilnehmerin mein Ziel darstellte und ich zu ihr, also auf das Ziel hin, tanzte.

    tiki

    Tiki - der erste Mensch in der Mythologie der Maori

    Wir haben an den beiden Tagen auch jeweils ein kraftvolles schamanisches Ritual gemacht, damit jeder seine Vision finden, sich sein Ziel setzen und eventuelle Widerstände ausfindig machen konnte. Diese Rituale haben mir sehr gefallen, denn sie fühlten sich absolut natürlich an und haben bei mir einen starken Eindruck hinterlassen.

    Peter, der den Workshop organisiert hat, gab am Sonntag noch einen kleinen Überblick zum Thema “Wie setze ich mir ein Ziel und wie bleibe ich dran?”.  Und ganz zum Schluss konnten Einige von uns noch die Erfahrung machen, wie es sich anfühlt mit starken Ahnenreihen im Rücken den Haka zu tanzen. Wir Seminarteilnehmer haben uns einfach als Ahnen betätigt und der Tänzer konnte sich an uns anlehnen, um einen festen Stand zu bekommen. Das war für mich auch eine sehr spannende Erfahrung.

     

    Fazit

    Trotz blauer Flecken auf den Oberschenkeln und kratziger Stimme (weil ich zu Anfang die Töne nicht aus dem Beckenbereich geholt, sondern über die Stimmbänder geformt habe): Der Workshop war Klasse! Mir haben dieses Erdige, das Im-Moment-Sein, die Begegnung mit der Kraft der Ahnen, die schamanischen Rituale und die Bewegung sehr gefallen und irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass Haka glücklich macht.

    Ich meine, wo gibt es denn schon mal die Möglichkeit, richtig in diese aggressive Kraft hineinzugehen, um dann festzustellen, dass es im Grunde gar keiner Kraftanstrengung bedarf, denn die Ahnen sind immer da und stehen wohlwollend hinter mir, das Leben führt mich und es geht einfach nur darum, präsent zu sein und zu gucken: Was ist der nächste Schritt? Und diesen dann zu tun…

    Damit Du eine Vorstellung von dem Tanz bekommst, gibt es hier ein Video von Fabian (das ist der Haka, den wir im Workshop gelernt haben) und unten eins von dem Haka, den ich in Rotorua erlebt habe.

  • Wellnesstag im Centro Delfino u. a. mit dem Divina-System

    Geschrieben am 24. Februar 2012 Heike Schulze Keine Kommentare

    Vorgestern habe ich die “Mutter aller Gutscheine” – meinen allerersten Dailydeal-Gutschein, eingelöst. Für mich war das etwas Besonderes, denn mit diesem Gutschein fing für mich eine Entdeckungsreise an, die es mir ermöglichte, innerhalb gut eines Jahres eine Menge interessanter Menschen und Methoden kennenzulernen, mir viel Gutes zu tun und ganz viele neue Sachen zu erleben und auszuprobieren, auf unterschiedlichsten Gebieten.

    Diesmal gab es 3,5 h volles Wellnessprogramm im Centro Delfino. Es beinhaltete eine Ganzkörpermassage, eine Gesichtskosmetikbehandlung mit den hauseigenen Produkten von MiAngelo sowie eine Behandlung mit dem Divina-System. Darauf war ich ganz besonders gespannt, denn so richtig konnte ich mir das nicht vorstellen, dass es möglich sein soll, durch bloßes Liegen und Ultraschall nicht nur Fett abzubauen, sondern es auch noch in Muskelmasse umzuwandeln.

     

    Die Anwendung

    Zunächst einmal wurde der Bauchumfang bei mir gemessen, um den Vorher-Nachher-Effekt auch nachvollziehen zu können. Dann wurde ich – ähnlich wie beim EKG – an das Gerät angestöpselt. Mein Masseur, Marcus Busse, erklärte mir, dass das Gerät die körpereigenen Informationen misst und auswertet und selbst wenn zwei Menschen dasselbe Programm bei dem Gerät (es hat 16 unterschiedliche Programme) eingestellt bekommen würden, hätte jeder eine total individuelle Behandlung.

    Im Gegensatz zum Power Plate Fitnessgerät oder zu den im Handel erhältlichen Massagegürteln werden die Schlacken, die durch die Behandlung gelöst werden, beim Divina-System gleich ins Lymphsystem geschoben, so dass der Effekt danach deutlich spürbar ist. Das habe ich auch gemerkt, denn ich war nach der Behandlung ziemlich durstig.

    Mein Masseur drehte den Strom auf und ich musste erst einmal lachen, weil es so kribbelte. Er stellte an allen Elektroden die für mich angenehmste Stärke des Stromes ein und dann legte das Gerät los. Im ersten Programmteil fühlte es sich für mich so an, als würden immer nur 2 – 4 Elektroden kribbeln, dann kam ein kleines Päuschen, dann fingen wieder andere Elektroden an zu kribbeln usw.

    Es war angenehm und mein Körper gewöhnte sich schnell an den Strom bzw. regulierte das Gerät ja diesen durch die Informationen, die es während der Behandlung sammelte. Im 2. Programmteil gab es volle Power: Alle Elektroden zusammen waren am Kribbeln, dann Pause, dann wieder alle zusammen. Auch das habe ich als sehr angenehm empfunden und war fast ein bisschen traurig, als das Gerät nach ca. einer Stunde piepte und aufhörte.

     

    Das Ergebnis

    Nun kam der große Moment: Die Messung des Bauchumfangs mit dem Ergebnis, dass er 2,5 cm weniger geworden ist. Ich kam dann noch in den Genuss einer sehr entspannenden sachkundigen Massage und einer Gesichtskosmetikbehandlung, nach der sich meine Gesicht sehr angenehm weich und gut genährt anfühlte, ehe ich mich von meinem Masseur verabschiedete.

    Den richtig guten Effekt habe ich allerdings erst bemerkt, als ich auf der Rückfahrt Treppen gestiegen bin: Ich habe normalerweise kein Problem mit Treppensteigen. Aber diesmal ging es noch einen Tick leichtfüßiger und eleganter. Auch beim Laufen kam mir mein Körper geschmeidiger und leichter vor. Alles in allem war diese Divina-Behandlung eine sehr interessante Erfahrung für mich und ich habe den Eindruck, dass dies eine sehr effektive Art des Fettabbaus und des Bodyforming ist.

    Einen kleinen Nachteil hat das Centro Delfino: Es befindet sich in einer Altbauwohnung und die Räumlichkeiten sind nicht so, dass bei mir das Gefühl aufkam, ich würde mich in einem Wellnesstempel befinden. Mein Masseur versicherte mir aber, dass das Centro Delfino in absehbarer Zeit in angemessenere Räume umziehen wird.

    Falls Du das Divina-System auch mal ausprobieren möchtest: Im März gibt es ein Sonderangebot: 3 Behandlungen für 99 EUR.

    Hier habe ich Dir noch 2 Videos zum Divina-System verlinkt. Im ersten Video wird über das Divina-System ab der Minute 8:52 berichtet. Im zweiten Video ab der 3. Minute.

     

     

  • Kulturell-Kreative und ein hochinteressanter Film über sie

    Geschrieben am 20. Februar 2012 Heike Schulze Keine Kommentare

    Hast Du schon einmal etwas von den Kulturell-Kreativen gehört? Gerade habe ich mir den knapp 1,5stündigen unten verlinkten Film angesehen, der über den derzeitigen Wandel und die Menschen, die maßgebenden Anteil daran haben, die Kulturell-Kreativen, berichtet.

    Das ist kein Film, den man mal eben so nebenher sehen kann, sondern aufgrund der doch z.T. recht schnell switchenden Untertitel ist hier ziemliche Konzentration gefragt. Dennoch lohnt es sich, ihn anzuschauen. Ich habe jedenfalls wie gebannt davor gesessen. Weitere Links zu den Kulturell-Kreativen:

    http://www.kultur-szene.de/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturell_Kreative

    Hier der Trailer. Den ganzen Film findest Du auf dieser Webseite. Und auf dieser interessanten Webseite erkenne ich auch einen Kulturell-Kreativen. Die Seite ist nicht nur randvoll mit Informationen, sondern die Coachings von Klaus sind für denjenigen, der sich darauf einlassen kann, ein sehr berührender Weg zum eigenen Selbst.

     

  • Naturseifen und -kosmetik von Lush und Kanu

    Geschrieben am 17. Februar 2012 Heike Schulze Keine Kommentare

     

    Lush-Naturkosmetik

    Dragons Egg

    Dragons Egg

    Seit ca. 2 Jahren sind mir die Kosmetika von Lush treue Begleiter. Ich mag, dass sie aus natürlichen Produkten hergestellt werden und vegetarisch, oft auch vegan sowie sehr ergiebig sind. Ich mag die frische Zubereitung und zumeist auch den Duft.

    Die Badekosmetika und Massagebars haben mir in den letzten Jahren über so manches seelische Tief hinweggeholfen, einfach, weil sie mich an Geborgensein erinnern, weil mein inneres Kind sie liebt und weil das Badeerlebnis oft meinerseits mit einem tollen Geruch und einem großen Staunen verbunden ist, so wie z.B. auf dem Foto und dem Video hier beim Dragons Egg, einer Badekugel.

     

     

    Lush-Kosmetika kannst Du im Internet bestellen, aber es gibt in den großen Städten auch Läden, in denen Du die Lush-Produkte kaufen kannst. Diese Läden kannst Du oft schon 10 Meter vorher riechen und manche Menschen empfinden den Geruch als unnatürlich, weil ja alle Lush-Produkte gemeinsam dort vor sich hin duften. Dennoch kann ich wirklich empfehlen: Geh’ hinein und probiere einige Produkte aus. Vielleicht gehst Du dann demnächst, so wie ich oft, auch mit dem Fotoapparat in die Badewanne. :-D :-D :-D

    Ich habe eine Freundin von mir schon total angesteckt mit meiner Lush-Vorliebe. ;-)

    Im Lush-Shop kannst Du auch Deine Adresse hinterlassen und bekommst dann in regelmäßigen Abständen ein kleines Heft zugesandt, in dem auf die neuesten Lush-Produkte eingegangen wird. In dem Heft gibt es einen Gutschein-Code, mit dem Du bei einer Online-Bestellung das Porto sparen kannst.

    Die Lush-Läden zeichnen sich durch äußerst freundliche Verkäuferinnen und Verkäufer aus, die gern bereit sind, die Produkte auch vorzuführen und mir schon so manchen guten Tipp gegeben haben. Denn: Lush-Produkte kannst Du nicht nur miteinander kombinieren, sondern mitunter auch mixen. Z.B. ist es eine gute Idee, bei trockenem Haar etwas Massagebutter in die Haarfarbe zu mischen. Oft gibt es beim Einkauf auch eine kleine Probe von einem anderen Produkt.

    Das Lush-Konzept ist ökologisch, ethisch, es gibt oft Sonderaktionen, die dem Umweltschutz oder sonstigen caritativen Zwecken dienen. Lush hat ein festes Sortiment an Kosmetika und im Lauf des Jahres zu besonderen Ereignissen (z.B. Valentinstag, Ostern, Helloween, Weihnachten) werden neue, interessante Produkte kreiert, die bald wieder aus dem Sortiment genommen werden, aber mitunter im Onlineshop nach einiger Zeit als “Retro” wieder zu haben sind. So bleibt die Produktpalette immer spannend.

     

    Golden Wonder

    Golden Wonder Weihnachtsprodukt 2011

     

    Rocketeer

    Rocketeer Weihnachtsprodukt 2011

     

     

     

     

     

     

     

     

    Kanu-Naturkosmetik

    Mir persönlich gefallen die Seifen von Lush nicht so sehr wie die anderen Produkte. Deshalb bin ich total happy, dass mir eine Freundin vor einigen Monaten zwei Seifen von Kanu geschenkt und mich somit auf diese Naturkosmetik aufmerksam gemacht hat. Kanu ist eine Naturpflegekosmetik aus Polen. Die Seifen sind vegan und riechen total schön und lange. Ich finde sie von der Konsistenz her cremiger als die Lush-Seifen.

    Kanu-Seife kannst Du online bestellen oder in Berlin auf einigen Märkten kaufen. Ich kann hier bisher auch nur zu den Seifen etwas schreiben, denn die anderen Produkte habe ich noch nicht ausprobiert. Mit den Seifen bin ich total zufrieden. Sie sind basisch, so wie auch die Lush-Produkte, was ja wichtig für die natürliche Funktion der Haut ist.

    Auf dem Foto siehst Du links oben die Aromaseife Mango, rechts oben die Aromaseife Jasmin und Milch und unten die Aromaseife Lemongras. Und – mal ganz ehrlich: Es ist ein tolles Gefühl, sich die Hände mit einem Smiley zu waschen, besonders an grauen Wintertagen. :-D

     

    Kanu-Seifen

    Kanu-Seifen

     

     

  • White Light Seminar mit Shay Tubaly in Berlin

    Geschrieben am 13. Februar 2012 Heike Schulze Keine Kommentare

    Gestern und vorgestern war ich mal wieder in Berlin unterwegs und habe am White Light Seminar teilgenommen. Als ich in der “Sein” Ende Dezember von diesem Seminar erfahren habe, war mir schon klar: Ich muss da unbedingt hin! Es war wie ein Sog und wenn mich etwas so zieht, dann folge ich dem auch.

    Um mich aber noch etwas näher zu informieren und die Technik schon im Vorfeld zu erleben, habe ich über die Organisatorin des Seminars, Marion Augustin, eine kostenlose Probesession bei Ilan Stephani gebucht, nach der ich mich total in meiner Vorahnung bestätigt gefühlt habe:

    Diese Methode muss ich unbedingt lernen, dachte ich mir, denn das fühlte sich nach der Session so harmonisch und angenehm im Körper und Geist an, dass ich auch schwierige Alltagssituationen sehr einfach bewältigen konnte. An dem Tag war ich völlig zufrieden mit mir und der Welt und hatte sogar eine tiefe Erkenntnis. Danke, Ilan, für diese wunderbare Probesession!

    Am Freitag fand ein Vortrag statt, der die Grundlagen der White-Light-Technik verdeutlichen sollte. Es ging um die Theorie der feinstofflichen Felder und darum, dass es jedem Menschen normalerweise möglich sein sollte, sich innerhalb dieser Felder frei bewegen zu können. Nur leider ist das bei den meisten Menschen nicht so, dass sie sich innerhalb der Felder frei bewegen können, da Blockaden des Flusses der Lebensenergie sie daran hindern. Shay Tubaly hat diese Felder super erklärt und seine Theorie fühlt sich für mich total stimmig an.

    Am Samstag gab es für die, die am Freitag nicht dabei waren, eine kurze Zusammenfassung über die Felder. Dann ging es ans Üben, das paarweise erfolgte. Wir dehnten ein positives Gefühl aus. Dafür gibt es eine konkrete Anleitung, denn es ist wichtig, das Gefühl zunächst einmal zu strukturieren, ehe es ausgedehnt wird.

    Als wir alle so richtig in der Freude drin waren, folgte ein kleiner Exkurs zu den Chakren und zum Unterschied zwischen Erwachen und Erleuchtung. Ich habe mich schon viel mit Chakren, Erleuchtung und Erwachen beschäftigt. In dem, was Shay vermittelte, waren für mich aber noch einige wichtige Puzzleteile drin, die mir fehlten, um darüber ein Bild zu bekommen, welches ich als “rund” empfinde.

     

    Unterschied zwischen Erwachen und Erleuchtung

    Dieser Vortrag brachte mir also einige wichtige Erkenntnisse, denn ich war ja mal vor vielen Jahren Mitglied einer spirituellen Gemeinschaft, die nach einiger Zeit zerbrach, weil einer der beiden spirituellen Lehrer eine Frau aus der Gemeinschaft sexuell missbrauchte. An Macht, Geld und Sex zerbrach diese Gemeinschaft – und das ist kein Einzelfall. Oft zerbrechen Gemeinschaften aufgrund dieser drei Dinge.

    Ich war zum Glück schon früher dort weg, ehe es richtig heftig wurde. Aber ich habe mich oft gefragt, wie es denn kommen kann, dass ein erwachter Lehrer eine Schülerin missbraucht. Tja, er war eben erwacht und nicht erleuchtet. Erwacht zu sein bedeutet, dass der Zustand nicht dauerhaft und die Kundalini nicht vollständig aufgestiegen ist. D. h. die Chakren sind nicht stabil in Harmonie und es gibt immer wieder Rückfälle in Bewusstseinszustände, die ziemlich negativ sind. ;-) Wir kennen das ja alle…

     

    Die Chakren

    Da wir als nächste praktische Übung unsere Chakren ausdehnen sollten, legte Shay ganz besonderen Wert darauf, dass wir verstehen, was Chakren, die nicht balanciert sind, bewirken können. So bewirkt z.B. eine Störung im 1. Chakra Konzentrationsprobleme, starke Gedankenaktivität, Schwierigkeiten, etwas zu fühlen. Das erste Chakra ist , wenn es nicht balanciert ist, auch die Wurzel aller psychosomatischen Knochen-, Muskel- und Rückgratbeschwerden.

    Shay erklärte, wie wichtig es ist, dass die ersten drei Chakren, die das tiefste Unbewusste der Psyche darstellen, eine positive Wahrnehmung des Lebens beinhalten und somit stabil und in Harmonie sind. Wenn dies nämlich nicht so ist, können kaum spirituelle Fortschritte gemacht werden und auch die Dinge des täglichen Lebens ziehen uns immer wieder herunter.

    Spirituelle Transformation funktioniert nur, wenn das Leben als positiv empfunden wird. Weil das rationale Denken das Dasein dominiert, unterdrückt das Denken die unteren Chakren, denn sie sind am wenigsten rational. Jede Unausgeglichenheit in den oberen Chakren ist auch eine Ausstrahlung von den unteren Chakren.

    Wir haben also in Paararbeit uns gegenseitig dabei begleitet, die Chakren zu spüren, auszudehnen und in einen positiven, balancierten Zustand zu bringen. Danach wurden die Chakren alle zu einer Lichtsäule vereinigt, die dann auch noch ausgedehnt wurde. Wie sich das anfühlt, lässt sich wirklich nicht beschreiben. Dass muss jeder selbst erleben. Samadhi, Satori, Heimat, totales In-sich-selbst-Genährtsein – such’ Dir etwas davon aus. Und dennoch: Es lässt sich nicht wirklich beschreiben.

    Der Witz an der ganzen Sache ist: Diese Ausdehnungstechnik ist ziemlich einfach. Zu Anfang benötigen die unausgeglichenen Chakren eine bestimmte Anzahl von Ausdehnungen, um in Harmonie zu kommen. Die ausgeglichenen Chakren werden nur einmal ausgedehnt. Somit kann eine Session locker mal 2 – 2,5 h dauern. Mit der Zeit geht das aber immer schneller und Shay versicherte uns, dass es nach einiger Übung jeder allein schafft, die Chakren innerhalb von 15-20 min auszudehnen und zu harmonisieren.

     

    Fazit

    Das Ende des Seminars empfand ich als sehr ergreifend. Es gab vom gesamten Team um Shay (und das waren alles richtig tolle junge Menschen, Kristallkinder eben) ein ganz großes Dankeschön von Herzen. Dies war das erste White Light Seminar in Europa und es war ein voller Erfolg. Es sind viele Emotionen hochgekommen, viele Tränen geflossen und es gab noch viel mehr wunderschöne Highlight-Erlebnisse und Transformationen. Es war auch richtig Arbeit. Nach dem ersten Workshoptag war ich ziemlich geschafft und einigen anderen Teilnehmern ging es ebenso.

    Shay ist wirklich knuffig: hurmorvoll, weise und total authentisch. Ich habe ihm gesagt, am Liebsten würde ich ihn adoptieren. Er meinte, das hat ihm auch noch keiner gesagt. :lol:

    Ein ganz großes Dankeschön für dieses Seminar an Shay und sein Team. Wir werden uns im Juni in Berlin beim nächsten White Light Seminar wiedersehen.

    Ich habe Dir hier mal ein Video-Interview mit Shay eingefügt (in englisch).

     

     

     

  • “Break Free” Performance Training mit Herbert Feuersänger und Janice Marks

    Geschrieben am 9. Februar 2012 Heike Schulze Keine Kommentare

     

    Warum ein Performance-Training?

    Gestern hatte ich meinen großen Auftritt in der Filmbühne am Steinplatz in Berlin, einer richtig urigen Location! Es hat total Spaß gemacht und ich war überraschend unaufgeregt.

    Aber der Reihe nach: Ich hatte mal wieder einen Groupon-Gutschein ergattert und dachte mir, so ein Bühnentraining könnte eine gute Möglichkeit sein, die Angst vor der Bühne oder überhaupt die Angst davor, vor vielen Menschen irgendetwas vorzutragen (sei es nun eine Rede, ein Song oder eine Präsentation), zu verlieren oder zumindest abzumildern. Wobei ja dahinter die Angst vor Blamage steckt. Die kennst Du doch sicherlich auch, oder?

    Ich habe in Strausberg schon einmal eine Rede vor der Stadtverordnetenversammlung gehalten. Das ist ca. 25 Jahre her, aber ich erinnere mich noch recht genau daran: Ich war vorher mega-aufgeregt. Als ich dann aber an dem Pult stand und auf die vielen Menschen blickte, dachte ich so: “Hm. Das ist ein Ding. Die müssen jetzt alle mir zuhören.” Es war ein erhabenes Gefühl. Na ja, sie mussten ja nicht direkt alle zuhören – sie hätten sich auch mit etwas anderem beschäftigen können, aber der Gedanke faszinierte mich. Und nach der Rede, als alles gut gelaufen war, dieser Adrenalinausstoß, den ich hatte, das war schon was…

    Also habe ich mir gedacht, ich muss doch mal probieren, ob das noch so ist, ob ich mich evtl. voll zum Affen mache oder was da passiert bei so einem 2tägigen “Break Free” Bühnentraining. Eigentlich dachte ich ja, das hat etwas mit Rhetorik und Sprechen zu tun. Aber dann kam alles ganz anders.

     

    Tag 1 von “Break Free”

    Am Dienstag um 10 Uhr ging es los. Herbert Feuersänger und Janice Marks waren die Coaches. Wir waren eine bunte Truppe unterschiedlichster Menschen und Herbert und Janice erzählten zunächst etwas über sich und darüber, was in den zwei Tagen so alles geplant ist. Es hieß nämlich in der Einladung, dass am letzten Tag um 19 Uhr ein Bühnenauftritt stattfinden würde und wir sollten schon mal all unsere Freunde und die Familie einladen. Und es hieß, wir sollten singen, denn jeder kann singen. Komischerweise hat diese Ansage meine Neugier nicht vermindert, ganz im Gegenteil. Vor einem Jahr noch hätte ich da ganz anders reagiert!

    Wir bekamen einen großen Ordner, in dem die Songs drin standen, die Herbert als Karaoketitel auf seinem Laptop hatte und jeder hat sich einige Songs ausgesucht. Beim Vorsingen wurde dann ziemlich schnell klar: Dieser Song passt nicht zur Stimmlage, jener hat eine viel zu große Wortdichte und wieder ein anderer ist einfach nur langweilig. Es war nicht so einfach, die passenden Songs für jeden zu finden, aber Herbert und Janice haben das dann doch geschafft. Ein paar Gruppensongs und Duette wurden auch noch gefunden. Dann ging es an die Performance. Break Free 2011

    Dieser erste Tag war für mich sehr interessant. Ich hatte das Gefühl, viel präsenter und viel mehr “aus dem Kopf heraus” zu sein als normalerweise und doch war es überhaupt nicht anstrengend und äußerst kurzweilig. Und das, obwohl ja für jeden von uns mindestens 2 Songs gefunden werden mussten. Nun hieß es, wir sollten für morgen die entsprechende Garderobe für die Auftritte mitbringen.

    Ich hatte während der Fahrt nach Hause noch jede Menge Ideen und habe am Abend gleich angefangen, meinen Koffer für den nächsten Tag zu packen.  Ich war voller Energie, habe noch lange telefoniert und bin ziemlich spät schlafen gegangen.

     

    Tag 2 von “Break Free”

    Am zweiten Tag ging es erst um 12 Uhr los. Dafür stand aber ein straffes Programm auf der Tagesordnung, denn es hieß: Performen, performen, performen. Wir bekamen viele wertvolle Tipps, wie wir unsere Bühnenperformance noch besser gestalten können. Oberstes Gebot war von Beginn des Workshops an: Es geht darum, dass wir selber Spaß haben und dass das Publikum Spaß hat. Perfektion ist nicht wichtig. Das empfand ich als ungeheuer entlastend und ich hab mir dann auch gesagt, okay, wenn das so ist, dann setze ich mir doch mal zum Ziel, mich auf der Bühne völlig zum Affen zu machen. Es geht um nichts und Spaß zu haben, das klingt doch einfach gut. Um dem Ganzen noch den ultimativen Kick zu geben, dachte ich mir, ich trete doch gleich mal in knallroten Strapsen auf. ;-)   Wenn schon, denn schon.

    Jeder hat also seine Performances 2-3x geübt und dann war es auch schon fast soweit, dass das Publikum kam. Irgendwie war ich auch am 2. Tag so ziemlich die ganze Zeit präsent. Dann füllte sich gegen 19 Uhr der kleine Saal mit unserem Publikum. Und dann:

     

    Showtime!

    Ich brech die Herzen der stolzesten Frau'n

    Ich brech die Herzen der stolzesten Frau'n

    These boots are made for walkin

    These boots are made for walkin

    Es war absolut Spitze und hat einen Riesenspaß gemacht. Wir hatten das ja vorher mit dem Umkleiden gar nicht geprobt, aber es lief alles prima.

    Wir waren ein Team! Jeder half dem anderen und ich war immer noch so merkwürdig unaufgeregt vor meinen Auftritten. Das Schöne an der Sache war ja, dass das Publikum so begeistert war und dass der Denker im Kopf die ganze Zeit ausgeschaltet war. Es war ein Spiel und ich finde, wir sollten viel mehr spielen im Leben. Spielen und Freude dabei haben. Die hatte ich also in den 2 Tagen definitiv. Mir hat es total Spaß gemacht, diese Facetten von mir, die bei dem Coaching herausgekitzelt wurden, zu erfahren und zu erleben, wie das Angstmuster einfach irgendwie weg war. Das war schon ziemlich mindblowing. Aber Mindblowing vom Feinsten, denn ich habe das Gefühl, bei dem Coaching wurde auf so vielen Ebenen gearbeitet, dass ich das erst einmal noch etwas sacken lassen muss. Dafür ein ganz großes Dankeschön an Herbert und Janice!

     

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