Das knallbunte Leben
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  • „The Tools“ – ein faszinierendes Buch / Hörbuch von Phil Stutz und Barry Michels

    Geschrieben am 8. Juli 2012 Heike Schulze Keine Kommentare

    Vor einiger Zeit surfte ich mal wieder so im Internet und entdeckte auf amazon ein Buch, das noch nicht erschienen war. Es klang so interessant, dass ich es mir gleich mal vorgemerkt habe: The Tools. Untertitel: Wie Sie wirklich Selbstvertrauen, Lebensfreude, Gelassenheit und innere Stärke gewinnen. Das klang wirklich richtig gut.

    Gute Tools, um mich aus emotional schwierigen Situationen von selbst wieder herauszuziehen, kann ich irgendwie nie genug haben. 😉 Dabei sind mir besonders in den letzten 1,5 Jahren sehr effektive und äußerst wirkungsvolle Techniken und Methoden begegnet. Nachdem ich kürzlich in einer Buchhandlung gesehen habe, dass das Buch erschienen ist, habe ich es mir gleich bestellt.

    Es war eines dieser Bücher… Eines dieser wenigen Bücher, die ich anfange zu lesen, bei denen ich „drin“ bin und die ich nur aus der Hand lege, wenn es unbedingt sein muss. Nein, es war noch mehr. Ich hab das Buch in zwei Tagen durchgelesen und am 2. Tag begann ich gleich morgens nach dem Aufwachen zu lesen. Ich las und konnte nicht aufhören. Es war wie ein Sog, und zwar ein äußerst angenehmer. Irgendwas an dem Buch hat mich sehr tief berührt – es könnte die Energie gewesen sein, in der es geschrieben wurde. Und da hatte ich noch nicht mal ein einziges der 5 Tools angewendet!

     

    Worum es in dem Buch geht

    Kurz gesagt: Es ist Hilfe zur Selbsthilfe. Die Autoren, zwei Star-Psychologen aus Hollywood, stellen fünf Hilfsmittel vor, mit denen sich Menschen schnell und effektiv von auftretenden unangenehmen Gefühlen befreien können. Da gibt es z.B. das Tool 1, „Die Umpolung des Verlangens“. Dieses Tool setze ich ein bei aufkommenden Gefühlen wie Schmerz, Angst, Traurigkeit, Wut oder Einsamkeit.

     

     
    Tool 2, „Aktive Liebe“, findet Anwendung bei Wut- und Rachegedanken. Manchmal setze ich es aber auch einfach so ein, ohne dass ich gerade Wut oder Rache empfinde.

    Tool 3, „Innere Autorität“, ist die Arbeit mit dem Schatten. Hier tue ich mich aktuell noch etwas schwer. Es ist ein Tool, das bei Unsicherheit und Erstarrung eingesetzt werden kann.

    Tool 4 heißt „Das dankbare Herz“. Dies ist ein Tool, das bei negativen Gedankenspiralen eingesetzt wird, bei Sorgen und Selbsthass. Es ist ein sehr einfaches und sehr wirkungsvolles Tool, das im Grunde immer wieder mehrfach am Tag angewendet werden kann, um sich in Erinnerung zu rufen: Wofür bin ich dankbar? Und da gibt es eine ganze Menge, wofür jeder dankbar sein kann.

    Tool 5 mit dem Namen „Leben und Tod“ findet dann Anwendung, wenn der innere Schweinehund mal wieder ganz stark der Meinung ist, keines der Tools anwenden zu wollen. Wir kennen das ja alle. Tool 5 ist also der Motivator dafür, die anderen vier Tools auch tatsächlich zu benutzen.

    Als ich mein erstes Tool angewendet habe (das war noch während meines morgendlichen Lesens), habe ich eine tiefgreifende Erfahrung gemacht, die mich darin bestärkt hat, dass ich mit diesen Tools ein weiteres wichtiges Puzzleteil für mein Leben bekommen habe. Es war wie so eine Art Einblick in das, was mit den Tools möglich ist. Und ich hatte ganz deutlich den Verdacht, dass diese Tools ein lebendiges, beseeltes System sind, so wie ich es bei Innerwise oder White Light auch schon erlebt habe.

    Ich bin jedenfalls total dankbar dafür, dass ich dieses Buch entdeckt habe (unabhängig von dem Bericht, der im Juni im“Focus“ gestanden hat) und war sehr erstaunt über die Amazon-Rezensenten, die dort schreiben, dass es besser ist, ein gutes NLP-Buch zu lesen und diese Techniken anzuwenden. Aus meiner Sicht gehen die Tools weit über NLP hinaus. NLP ist lediglich ein mentales System. Die Autoren von „The Tools“ schreiben ganz klar, dass ihr System die „höhere Macht“ einbezieht. Okay, mir ist klar, dass das nicht jedermanns Meinung sein wird, aber wer „The Tools“ ausprobiert, wird früher oder später verstehen, was die Autoren meinen.

     

    Fazit

    Die Tools sind alle sehr einfach zu lernen. Von der Technik her sind es Visualisierungen, verbunden mit Fühlen. Ich habe meine Arbeit mit den Tools so angefangen, dass ich am ersten Tag nur mit einem Tool gearbeitet habe, am zweiten mit einem neuen usw. Wobei ich mich auch gewundert habe, dass die Reihenfolge, die ich mir ausgedacht habe, so nie eingetroffen ist. Irgendwie war mir am jeweiligen Tag von innen her ganz klar, welches Tool an diesem Tag überwiegend zum Einsatz kommen wird. Ich staune immer noch darüber…

    Ich habe mittlerweile auch kurz in das Hörbuch hineingehört und kann es ebenso empfehlen wie das Buch. Hier habe ich ein kurzes Video, in dem die Autoren zu Wort kommen:

     
     

     

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