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  • „La Mano Verde“ – das pflanzliche Gourmet-Restaurant in Berlin

    Geschrieben am 21. Juli 2012 Heike Schulze 2 Kommentare

    Kürzlich war ich mit meiner Freundin im Restaurant „La Mano Verde“ in Berlin in der Uhlandstr. 181-183. Nun, wo unser geliebtes Rohkostrestaurant nicht mehr existiert und wir schon öfter im „Lebensfroh„-Café in Kreuzberg waren, um unsere Gaumen zu verwöhnen, wollten wir meinen Groupon-Gutschein einlösen und mal etwas Neues ausprobieren – das „La Mano Verde“. Von einer anderen Freundin hatte ich schon viel Gutes über das Restaurant gehört, also war ich dementsprechend gespannt auf das „La Mano Verde“, oder zu deutsch „Die grüne Hand“.

    Das Restaurant machte einen edlen Eindruck. Wir fühlten uns dort sehr wohl und wurden äußerst zuvorkommend bedient. Die Kellnerin empfahl uns, sowohl das vegane als auch das rohköstliche Menü zu probieren. Na klar – das war die Lösung: So hatten wir 8 verschiedene Speisen und wechselten mit dem Essen, nachdem jede ihren Teller halb leer hatte.

    Zuerst erhielten wir einen Aperitif und unsere Suppen. Dazu gab es Weißbrot und leckeres Olivenöl mit Essig. Allein schon die Suppen waren ein Fest für unsere Geschmacksnerven. Besonders lecker fand ich die rohköstliche Suppe: Cremiges Limetten-Mandel-Gazpacho mit Avocado, Chili und Kokos. Das klingt nicht nur gut – die Suppe schmeckte genau so lecker wie die Zutaten es vermuten lassen.

    Dann kamen die Vorspeisen: Knusprige Bombay Rollen, gefüllt mit Gemüse, verfeinert mit Kokos, Ingwer und Curry-Blatt, serviert mit einem knackigen Salat und einem süß-sauren Tamarinden-Chutney. Das war die vegane Vorspeise. Und es gab noch eine sehr leckere rohköstliche Vorspeise, aus der 2 Schnittlauchstangen ragten – eine interessante Dekorationsidee. Auch die Vorspeisen waren hervorragend.

    Als vegane Hauptspeise hatten wir „Tortelli del Estate“ – hausgemachte Spinat-Ravioli mit pikanter Ricotta und Estragon-Füllung, serviert mit einem Gemüse-Jus, Mangold Blättern und Pinienkern-Parmesan. Rohköstlich gab es „Pistacchio Lasagne“ – mariniertes Gemüse, Schichten der Saison mit Cashew-Pistazien-Creme, gelber Paprika und Miso-Coulis.

    Zum krönenden Abschluss gab es je ein Dessert: „Triple Chocolate Fudge“ – Schokoladigster Schokokuchen aller Schokokuchenzeiten. Der hat auch wirklich so geschmeckt. Ein Traum von einem Schokokuchen! Schade, dass ich Dir beim Bloggen den Geschmack nicht mitschicken kann. Der Kuchen ist wirklich außerirdisch gut!!! Und rohköstlich hatten wir Mango Cheese Cake – Käsekuchen aus Mango, Cashewkernen und Limone – serviert mit exotischen Früchten. Auch das war sehr lecker.

     

     

     

    Fazit

    Was ich am „La Mano Verde“ sehr gut finde, ist, dass an jedem Gericht auf der Speisekarte steht, ob es rohköstlich oder glutenfrei ist. Vegan ist es ja sowieso. Alles wird ganz frisch zubereitet. Das dauert natürlich auch mal ein Viertelstündchen, ehe der nächste Gang kommt, denn solche exquisiten rohköstlichen Speisen zuzubereiten und liebevoll zu dekorieren, ist doch ein ziemlicher Aufwand.

    Wir hatten uns ja auf ein 4-Gänge-Menü eingestellt und da war auch klar, dass wir uns Zeit zum Essen und Genießen nehmen würden. Alle Speisen waren nicht nur geschmacklich sehr lecker, sondern auch bio, frisch und super leicht verdaulich. Kulinarisch war das wirklich sehr sehr gut. Und auch die Bedienung war sehr angenehm.

    Das „La Mano Verde“ ist definitiv einen Besuch wert. Menschen, die der Meinung sind, veganes Essen und Rohkost wären langweilig, werden hier eines Besseren belehrt . Es gibt im „La Mano Verde“ auch sehr leckere Smoothies (u. a. auch mit Wildkräutern) und frisch gepresste Säfte.

    Hier kannst Du richtig gutes Essen genießen, bei dem die Geschmacksnerven sich freuen: Das Essen ist so naturnah. Da ist nichts überwürzt und es macht richtig Spaß, herauszufinden, welche Gewürze bei den einzelnen Gerichten miteinander kombiniert wurden.

    Das war für uns immer wieder interessant, bei jedem einzelnen Gang. Und natürlich zog diese Freude auch mitunter ein großes Erstaunen nach sich, so nach dem Motto: „Was, diese Gewürze lassen sich miteinander kombinieren? Da wäre ich nicht drauf gekommen. Aber es ist interessant. So habe ich Essen noch nicht erlebt.“

    Die Lage des „La Mano Verde“ in der Nähe des Kurfürstendamms ist wunderbar zentral und das Preis-Leistungsverhältnis ist auch in Ordnung. Ich habe das Gefühl, dass ich noch öfter dort essen werde… Und meine Freundin auch!

    Hier gibt es ein kurzes Video über das Restaurant.

     

     

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